Julia´s blog

Die Julia auf Reisen, wo sie war wo sie hinwill und was sie dabei so erlebt

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Nur so

Immer noch Arbeit.

Hier ist es wie in einem nano-Universum. Aber einem schönen. Ich mag es wenn meine Welt machmal ganz klein ist. Zettel stapeln sich (stapeln klingt zu simpel, sie bilden irgendwie einen abstraktes igrendwie nur leicht spürbar lebendiges heimeliges Etwas von Räumlichkeit) auf meinem Schreibtisch. Es herrscht irgendwie Chaos und doch könnt ich mich grad nicht besser fühlen. Ich bin nicht alleine doch kann ich für mich sein. Oder auch nicht.
Das Einzige was mir fehlt ist ein bissel Bewegung aber Heute Mittag bin ich mit dem Fahrrad hergefahren, obwohl es 10 Minuten vorher irgendwo in der Nähe meines Wohnheims einen riesen Schlag getan hat, muss ein Blitz gewesen sein.

Die Luft (mitgeschlossenen Augen tief in die Lunge gezogen und die Kondensation auf meiner Haut nachspürend) war wie weit weg, vielleicht auch nur ein Trick mir selbst vorzumachen dass ich irgendwo anders bin, selbst anders. Man kann ja viel mehr richen, glaub ich jetz einfach, wenn sie so feucht ist. Wie ein kleines Boot transportieren die kleines feuchten Tropfen die Gerüche aus der Umgebung in meine Nase. Es richt, nach Grass (das von der Wiese), Baum, Blumen, Moder und Mensch ich fühl mich dann ganz da.

Ich bin die 11 Stockwerke Heute dann auch einmal zu Fuss hochgelaufen, nur nicht soo schnell. Jetzt spür ich doch, ich bin müde und es flutscht nicht mehr so. Ich bin schon zufrieden, geschafft hab ich nur nicht Alles. Aber ich fahr jetzt Heim, in der Nacht, auf meinerm Fahrrad, entlang der Alster.
30.7.06 00:42
 


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Tammo (31.7.06 08:37)
"Sonntag ist mein einziger freier Tag in der Woche. Und das bleibt auch so." Haha.

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